Besuch in Wolgograd: Die Kriegsgräberstätte Rossoschka

An der Kriegsgräberstätte Rossoschka

Auf einer Fläche von 6 Hektar wird auf dem Soldatenfriedhof Rossoschka an die Schrecken des Krieges erinnert. Zur Erinnerung und zur Mahnung an zukünftige Generationen wird den gefallenen russischen als auch deutschen Soldaten gedacht. Durch die gemeinsame Gedenkstätte soll die Versöhnung zwischen den Völkern verstärkt werden.

Im Sinne der Verständigung und Freundschaft arbeiten deutsche und russische Jugendliche in sogenannten Workcamps an der Pflege der Grabsteine, Granitwürfel und Wege und heben für die Umbettung von deutschen und sowjetischen Soldaten neue Grabstellen aus. Der Dialog zwischen deutschen und russischen Veteranen hat das gegenseitige Verständnis gefördert.

Die Kriegstoten durch die Kämpfe in Wolgograd (damals Stalingrad) werden auf der deutschen Seite auf 169.000 Menschen geschätzt. Die Soldaten erfroren, verhungerten, starben durch Krankheiten sowie durch Kampfhandlungen. Auf sowjetischer Seite verloren etwa eine Million Zivilisten und Soldaten ihr Leben. Nach einer kurzen Einweisung durch Brigadegeneral Schwalb, welcher die Delegation über die Anlage führte, wurden auf dem zentralen Gedenkplatz, unter einem großen Kreuz aus Metall, die eigens mitgebrachten Blumen abgeleg. Zu Ehren der gefallenen Soldaten beider Seiten wurde salutiert.

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