Bildercollage aus dem Jahr 2020 der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg

Das Jahr 2020 bleibt uns als turbulentes und herausforderndes Jahr in Erinnerung. Wir bezogen neue Räumlichkeiten, begrüßten neue haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Aribert Köbschull trat aus persönlichen Gründen von seinem Amt als Landesjugendfeuerwehrwart zurück. Sein Amt übernahm Anja Lehmann, die bis zum 4. Quartal 2022, als kommissarische Landesjugendfeuerwehrwartin, mit Janko Poplien, als Stellvertreter, im Vorstand der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg verbleibt.

Anfang des Jahres, als noch niemand erahnen konnte, was mit der Corona-Pandemie auf uns zukommen würde, fand im Februar 2020 das Skilager in Lewin Klodzki (PL) statt. Die Landesjugendfeuerwehr nahm mit unterschiedlichen Altersgruppen teil. Die Klausurtagung im März konnte ebenso stattfinden, wie das Landesjugendforum, das sich zur ersten gemeinsamen Tagung in Eisenhüttenstadt traf. Die Jugendlichen nahmen sich dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit an und Laura, Sarah und Tim wurden zu den neuen Landesjugendsprechern gewählt. Ebenso konnten die ersten beiden Seminarwochenenden 2020 im Februar stattfinden, mit insgesamt 100 Teilnehmenden, mit Juleica Teil 1 und 2 und eine Juleica- Verlängerung.

Mit dem ersten Lockdown, im März 2020, wurde das Landes-
jugendbüro geschlossen und unsere hauptamtlichen Mit-arbeiter*innen arbeiteten im Homeoffice. Für die Jugendlichen Zuhause erarbeiteten wir digitale Angebote, welche gut angenommen wurden.

Leider musste viel Geplantes abgesagt werden. Seminare fielen der Corona-Pandemie ebenso zum Opfer, wie die Landesmeisterschaften in den Pokal,- und Einzeldisziplinen, die für Mai geplante CTIF in Guben wurde auf das dritte Quartal verschoben. Nichtsdestotrotz machten wir das beste aus der Situation. Die für die LM PD eingeplanten Gelder widmeten wir in neue Wettbewerbsmaterialien und den Relaunch unserer Website um. 

Als der Landesjugendfeuerwehrwart Aribert Köbschull aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurücktrat, musste zunächst geklärt werden, wie es in der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg weitergehen soll. Bei einer außerordentlichen LJFA wurde entschieden, dass Anja Lehmann und Janko Poplien den Vorstand für die verbleibende Zeit der Legislatur zu zweit weiter führen werden, mit Unterstützung der Fachbereichsleiter*innen.

Die Freude, als es uns in den Sommermonaten unter Auflagen und Einhaltung eines Hygienekonzepts wieder möglich war, Präsenzveranstaltungen durchzuführen war riesig. Bei sommerlichen Temperaturen konnten wir wieder Seminare abhalten und auch das zweite Landesjugendforum tagte im August. Für Seminare, die nicht in der LSTE stattfinden konnten, hatten wir neue Seminarorte gefunden. So konnten wir zwei Juleica-Schulungen und zwei Seminare „Kinder in der Feuerwehr“, mit insgesamt 65 Teilnehmenden, durchführen. Ein weiteres Highlight folgte mit der CTIF 2020, die im September stattfinden konnte. Drei Mannschaften traten gegeneinander an, um sich in verschiedenen Disziplinen zu messen. Es war ein gelungener Wettkampftag in Guben, bei dem sich die Jugendfeuerwehr Trebendorf (SPN) und die Jugendfeuerwehr Wolfshain (SPN) für die Deutsche Meisterschaft im CTIF im Jahr 2021 qualifizierten.

Im Zuge der zweiten LJFA, verkündete Jan Paulick, dass er sein Amt als Fachbereichsleiter Bildung nach 10 Jahren niederlegen wird. Seine großartige Arbeit hinterlässt Spuren, für die wir ihm sehr dankbar sind. Mit Martin Volkmann war schnell ein würdiger Nachfolger gefunden, der den Fachbereich seit Anfang 2021 leitet.

Trotz aller Widrigkeiten konnten wir 2020 auch Erfolge verbuchen. Mit der FUK Brandenburg und „Zeitwerk“ beim Landesjugendring, frischten wir die Kooperation auf, mit der Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg und LIQUID DEMOCRACY gewannen wir neue Kooperationspartner.

Unser im April gestarteter Instagram-Account erreichte schnell über 500 Follower und die erfolgreichen Spendenaktionen von EDEKA-Nord und EDEKA Minden-Hannover, bei denen insgesamt eine Summe von 16.390 € für die Landesjugendfeuerwehr Brandenburg zusammenkam, wollen wir nicht außer Acht lassen.

Durch den Wegfall von Präsenzveranstaltungen setzten wir auf digitale Alternativen und konnten den Videokonferenzen auch viel Positives abgewinnen. Ein reger digitaler Austausch mit den Gremien der Deutschen Jugendfeuerwehr führte zu einer wachsenden Vernetzung, die wir 2021 fortführen und ausbauen möchten. Darüber hinaus investierten wir in notwendiges Equipment und erarbeiten aktuell Online-Seminare, die unser Seminarangebot langfristig bereichern werden.